Ich werde religionsgründer…..

Auszug aus meinem Buch „Strizzi-Anekdoten“:

Welche Erfindung ist für die Menschheit gefährlicher? Die der Atombombe oder die von Religionen….? Freddy Rabak …denn im Sternzeichen des Gender-Wahnsinns sollte eine freizügige und tolerante Göttin diese lieblose Welt neu ordnen. Raus mit Sado-Göttern, die läufigen Menschen das Sexualleben versauen! Besonders Frauen werden von den phantasievollen Erfindern des Machos Gott in eine unterwürfige Rolle gedrängt: Sie werden in der Bibel zu Untertanen degradiert. So kann man im Epheserbrief, Kapitel 5, folgendes Zitat nachlesen: „Das Weib sei dem Manne untertan…“

Das ist für mich eine religiös fundierte Diskriminierung ersten Ranges. Entstanden in grauer Ur-Zeit, in der man Frauen noch wie eine Jagdbeute an den ungefärbten, verfilzten, oft zotteligen Haaren (Shampoo, Färbemittel und Haarbalsam waren noch nicht erfunden) in eine Behausung zerrte, wo sie ihren „Herrn“ untertänigst zu dienen hatten. Da die Bibel und auch Evangelien viele tausend Jahre später von Männern geschrieben wurden (ich kenne keine Evangelistin) wurde diese „Tradition“ und Rangordnung der Frau fast 1:1 übernommen. Daher drehe ich diesen biblischen Spieß mal um und will ab sofort ein getreuer Untertan der bezaubernden römischen Göttin der Liebe sein. Ihr Name lautet Venus, wie der Planet. Sie war schon im „Kabinett“ Jupiter, dem römischen Obergott, eine Art Ministerin. Venus war in der „guten alten Römerzeit“ die beim Volk beliebte Göttin der Schönheit und Liebe, der Fruchtbarkeit und Sinnlichkeit, des Liebreizes und des Begehrens. Auch des Genusses, Vergnügens und der Ästhetik. Eine wahre FlowerPower- Frau! Deshalb mein Aufruf an künftige KonvertitInnen zur neuen „Venus-Kirche“, die ich gründen werde:…..

Weiterlesen? Dann kaufen Sie das Buch! Ein Auszug aus:

© Freddy Charles Rabak, : Es war einmal in Wien und anderswo (Adieu Rotlicht-Milieu)

"etwas andere" Storys

Eine wirklich andere, unterhaltsame Trilogie, keine langweiligen, selbstverherrlichende Storys einer Wiener „Unterwelt-Legende“. Ein Mann, der ein österreichischer Charles Bukowski werden will….

„Adieu Rotlicht“ war 1917 die Nummer 1 bei Amazon (vor Schwarzenegger) Alle Bücher sind auch signiert beim Autor erhältlich. Plus 4 Euro Porto….


Die ungewöhnliche Biografie eines nicht alltäglichen Autors, des Strichphilosophen Freddy Rabak.
Nach 25 Jahren im Rotlichtmilieu sagte er Adieu. Hier kommen nicht nur Menschen aus der Grauzone Wiens zu Wort, sondern auch sein Bullterrier, Dealer, Huren, Strizzis, Häfenbrüder, Hasardeure etc. Es sind Berichte über eine Subkultur und über den Strich, der ausradiert wurde. Natürlich dürfen Gedanken über Staranwälte, Stoßspieler, Verlierer, Gewinner, Betrüger, Gewalttäter, Gott und Sex nicht fehlen. 
Gewürzt wird dieses reichhaltige Menü mit ironischen, sarkastischen und satirischen Wiener Gschichten und Wiener Schmäh.
Gewidmet ist dieses Buch seiner verstorbenen Frau Dr. Andrea Hrabak, über die der bekannte Journalist Michael Jeannee von der KRONE einst sagte: 
Sie hat ihn aus dem Sumpf gezogen, in dem er ohne sie untergegangen wäre.
Nach seinem Bestseller Adieu Rotlicht-Milieu erzählt Rotlicht-Rabak wieder aus seinem Leben: Kriminellen, Perversen, Zuhälter-Autos, Drogen und Prostituierte- Rabak ist mit Herz und Leidenschaft dabei. Aber auch Nasenbohrer & Co werden unter die literarische Lupe genommen, denn der Szene-Chronist will nicht nur Häfenpoet, sondern auch ein Schriftsteller sein, der sich mit Ironie, Satire, Sarkasmus und sogar Blödsinn der Erforschung von Alltags-Gustostücken widmet und dabei- von seinen großen Vorbildern Ephraim Kishon, Charles Bukowski, Loriot und Oscar Wilde inspiriert- eine von der Wiener Lebensart beflügelte Melange aus Drama, Lustspiel, philosophischer Abhandlung und Autobiographie präsentiert.

Dieses selbstkritische Buch handelt wie auch seine beiden ersten Bände, von einem Mann, der nach vielen Jahren in der Wiener Unterwelt und Rotlicht-Milieu seine Erinnerungen aber auch Phantasien beschreibt….
Mit einem Vorwort von dem Wiener Top-Anwalt Mag. Andreas Strobl…

Eine „Sonder-Edition“ zum Sonderpreis, in der Freddy u.a. auch über das Leben und den Suizid seiner Frau Andrea schreibt…

Mehr u.a. bei AMAZON

Endlich "Stargast"

In den letzten zwei Jahren (seit meiner ersten Buchpräsentation von „Adieu Rotlicht-Milieu“ im Jahr 2017) bekam ich zahlreiche Einladungen zu Lesungen in bekannten Wiener Bars, Clubs oder Cafés.  Leider haben und hatten alle Einladungen einen Haken:  Ich könnte zwar saufen soviel und was ich will, doch meine Spesen? Also Verpflegung, Hotel und Fahrtkosten hätte ich aus eigenen Tasche bezahlen müssen. 

Naja, schließlich verdiene ich ja pro verkauften Buch zwischen einem und drei Euro! 

Ob SERVUS TV, ATV, KRONE-TV, NEWS, um nur einige zu nennen: Keinen Euro Spesen.WILLKOMMEN ÖSTERREICH bezahlte wenigstens ein schönes Hotel, aber das billige Menü bei einem Wirten ums Eck ging auf meine Rechnung. Ob der damals ebenfalls eingeladene Stargast Herbert Grönemeyer seine sicher etwas üppigeren Spesen,  wie den Flug nach Wien, auch nicht ersetzt bekam? Aber ich betone dass es mir trotzdem eine große Ehre war bei „Willkommen Österreich“ aufzutreten.


„Endlich“ wurde ich im November einmal als „Stargast“ eingeladen. Hört sich irre gut an, aber leider nur auf den ersten Blick. (Siehe Anhang) Das „kleine Problem“: Es gibt keinen Cent und mir sind die Spesen als „Edel-Komparse“, mehr wäre ich neben David Schalko nicht, zu hoch…

Abschließend vielen Dank an die Redakteure von KLEINE ZEITUNG, UNTERKÄRNTNER NACHRICHTENBEZIRKSBLATTKÄRNTNER MONAT, die mich zu Hause aufsuchten…..

PS: Ein Danke auch an Herrn Christoph Lielacher, der mir als Sponsor die Buchpräsentation von „Der alte Mann und das Rotlicht“ im „Klimt-Haus“ https://www.fun-palast.at/ ermöglichte!

Die „glorreichen“ 4

Die Qual der Wahl 😎 Vier Bände des „Cadillac-Freddy“ bzw. „Rotlicht-Veteran“ Freddy Charles Rabak

Band 2 „Strizzi-Anekdoten“, Band 3 „Der alte Mann und das Rotlicht“ und Band 4 „
Die vergessene Ehre der Ganoven“
2017: Bestseller bei Amazon

Schlag nach bei „Amazon“ oder „BoD.de“, aber nicht bei Shakespeare

Die vergessene Ehre der Ganoven

ist bereits bei BoD.de und Amazon erhältlich!

Das „vierte“ Kind vor der „Geburt“

Die Geburtswehen beginnen! Ca. 14 Tage bevor mein Kind „Die vergessene Ehre der Ganoven“ das Licht von Buchhandlungen erblickt. Man kann diesen Balg zum Sonderpreis von 9,90 Euro samt Signierung bei mir kaufen…. 😊

Freddy bei KRONE-TV

…zu Gast. Ein Danke an die KRONE, ein herzliches Danke an die Redaktion und natürlich dem Moderator Max Schmiedl, der schon Prominentere als mich im gar nicht feuchten oder kalten „Keller“ von „Stiegenhaus West“ interviewt hat…..

PS: PS: Auf der KRONE-Seite kann man meine vier bereits erschienenen Bücher gewinnen. Die Gewinnfrage lautet: Wer oder was ist ein „Fazi“?

https://www.krone.at/1985748?fbclid=IwAR2veng5CVVfnNu-U86NU0SAW9M_olu22KjZV0sYipipuFPnKHjh66H1QlU

Leseprobe aus „Adieu Rotlicht-Milieu- Es war einmal die Wiener Unterwelt“

Radio Blödsinn überträgt live eine Heldenverehrung vom Wiener Heldenplatz…

Das neue „Chelsea´s Choice“ schon gelesen?

Freut mich sehr in diesem „groovigen“ Jugend- und Musikmagazin in einer dreiseitigen Story erwähnt zu werden…

https://www.chelseaschoice.at

 

 

Bestseller….

Nach „Adieu-Rotlicht-Milieu-Es war einmal die Wiener Unterwelt“ hat es nach kurzer Zeit auch Freddy Charles Rabaks neues Werk beim Self-Publishing-Verlag BoD.de auf die Bestseller-Liste geschafft…

Mit einem Vorwort von Rechtsanwalt Mag. Andreas Strobl.

Buchpräsentation im SEX-Sterne-Saunaclub „Funpalast“

Dieses Haus, nein ein echter Fun-Palast, ist wie das berühmte „Hundertwasser-Haus“ ein Kunstprojekt, denn es dient neben der Kunst auch der Lust und Gunst sehr schöner Frauen, die dort arbeiten.

Link: https://www.krone.at/1906688?fbclid=IwAR2gIRUAwxRCRrJoMOzSic2W9HYhKf0UVwjoQMYcSPPDjAP3Y7zd4IVIX9Y

Das Denkmal wurde unter der künstlerischen Leitung von Johann Rumpf gemeinsam mit dem Wiener Künstler & Bildhauer Gerold Kubitschek in monatelanger Arbeit zu Ehren von Gustav Klimt und seinem 1000. Todestag geschaffen.

Nun durfte ich dort mein neues Buch „Der alte Mann und das Rotlicht“ präsentieren. (mehr auf YouTube) Es ist der dritte Teil meiner Trilogie „Adieu Rotlicht-Milieu. Ich Danke an diese Stelle besonders dem Chef des Hauses, Christoph Lieblicher, für seine Hilfe, Organisation und Gastfreundschaft. Ebenso den vielen BesucherInnen, die auch mal eine andere Seite Wiens kennenlernen wollten und meinen Leseproben mit Vergnügen lauschten.

Das Vorwort von „Der alte Mann und das Rotlicht“ schrieb…

Das Vorwort zu meinem Buch schrieb Dankenswerterweise der Wiener Rechtsanwalt Mag. Andreas Strobl. Die „Titelvergabe“ von Star-Top-oder Promi-Anwalt überlasse ich aber der „Journaille“. Die ist für die Vergabe solcher Titel zuständig 😉 PS: Nach der Meinung vieler FB-FreundInnen ein sehr guter Anwalt 😇

Der alte Mann und das Rotlicht

Bereits beim Verlag erhältlich. Andere Online-Shops, wie AMAZON und Buchhandlungen werden bald folgen. Interessent*innen aus Österreich können auch direkt bei mir bestellen….

https://www.bod.de/buchshop/der-alte-mann-und-das-rotlicht-freddy-charles-rabak-9783749448623?fbclid=IwAR1LfM_wpQWxvPqng_j5VBjsJlUD7BwOH2Td61ZVLyHWECQLJic3Q6F9vfk

Wiener Strizzi empfängt goldenes Ehrenzeichen!

Der Wiener Franz K. ist der am längsten aktive #Strizzi#Spieler und auch #Bauernfänger . Auf Grund seiner 50 jährigen Verdienste im Spieler- Halb- und #Unterwelt-Milieu wird „da Fraunz“ mit dem goldenen #Ehrenzeichen der Stadt Wien ausgezeichnet….
In meinem neuen Buch „der alte Mann und das #Rotlicht“ ist natürlich auch ein wienerischer Lied- (Gedicht-) Text über den „Fraunz“ enthalten


Neuer Bericht über den StrichPHilosoPH Freddy

Am 16.01.2019 erschien folgender Artikel in der Wochenzeitschrift „Mein Bezirk„. Der Künstler & Journalist Christian Lehner schrieb keinen oberflächlichen Artikel über den Ex-Ganoven Freddy Charles Rabak, er ermöglicht seinen LeserInnen einen tieferen Einblick in die (ehemalige Unter-) Welt des Schriftstellers Rabak, der Christian und dem Bezirksblatt mit diesen Zeilen seinen Dank ausdrücken will.

 

Quelle: meinbezirk.at

Kriminelle haben im TV wirklich nichts verloren….

Nach zwei Monaten besuchte ich aus Neugier die FB-Seite von „Willkommen Österreich“ um zu erfahren, was so manch eingefleischte Grönemeyer und besonders Stermann & Grissemann- Fans zu der am 13.November ausgestrahlten Sendung mit meiner Wenigkeit wohl zu sagen haben. (Übrigens, ich habe mir die Sendung noch immer nicht angesehen)

screen: facebook/WillkommenÖsterreich

Irmi D…. schrieb u.a. „Ich konnte gar nicht hinsehen…es war niederträchtig. Solche Menschen einzuladen…“ aber lesen Sie selbst was die erzürnte und enttäuschte „Wut-Irmi“ scheinbar erleichterte. Ich hätte vielleicht doch vor der Sendung einen „Benimm-Kurs“ bei Elmeyer besuchen und meine „Prügelhände“ hinter langen Ärmeln verstecken sollen. Ich hätte die Frau Irmi, die keinen Fernseher hat, auch gerne gefragt WO sie als echter Fan die Sendung denn angeschaut hat? 🤣 Bei der Nachbarin? Jedenfalls lacht sie gleich WOCHENLANG über Grissemanns Kickl-Episoden. (Bevor die Lachanfälle chronisch werden, würde an ihrer Stelle mal einen Facharzt aufsuchen 😊 )

Hoffentlich muss sie in den „Lach-Wochen“ zu keinem Begräbnis oder jemand im Spital besuchen…

screens: facebook/WillkommenÖsterreich

Leider habe ich vergessen (altersbedingte Demenz?) Kukident zu verwenden. Auch das fiel natürlich aufmerksamen ZuschauerInnen auf 😊

screen: facebook/WillkommenÖsterreich


Kriminelle Schriftsteller*innen

Ich finde es lustig und toll wenn wildfremde Leute (nicht einmal LeserInnen meiner Werke) einen seit über 25 Jahren unbescholtenen Ex-Ganoven und Ex-Strizzi in den sozialen Netzwerken oder in Foren die moralischen „Leviten“ lesen und auch über Medien losziehen, die es wagen über mich zu berichten. Wie zu einem Artikel in diePresse“ über „Zuhälter – Romantik“, als ich neben Herbert Grönemeyer bei „Willkommen Österreich“ (Stermann & Grissemann) Platz nehmen durfte. Oder Leserbriefe zu dem neu erschienen Artikel in der „Kleinen Zeitung“ . Für viele „Kritiker“ bin ich noch immer ein Krimineller, Dealer, Strizzi, Gewalttäter und was sich sonst noch alles an Missetaten aus dem Strafgesetz „ausgraben“ lässt.

Dabei lasen oder lesen viele dieser biederen „WattebauschwerferInnen“ (doch keine „Steinewerfer*innen) Bücher von „(teils Schwer-) Kriminellen“: Karl May, Oscar Wilde, Hans Fallada, Jean Genet, William S. Burrough, Marquis de Sade, Minusmann Heinz Sobota oder gar einen Jack Unterweger, an dessen Unschuld eine „Staranwältin“ noch heute glaubt, um nur einige zu nennen! Ich nehme aber (fast) alle abschätzigen Kommentare über mich mit einem Lächeln zur Kenntnis.

Ein FB-Freund (Chris) und Leser meiner Bücher schrieb auf meine FB-Chronik: ….mein lieber….stressless….lass die leute reden….denn…..wenn das brot spricht, haben die krümel zu schweigen…

Darum lautet mein Anliegen an die Nörgler, Moral-Prediger, „Experten“, Hobby-Soziologen, und erzkonservativen „Kritiker“: Lasst mich Bitte nicht im Stich! Meckert weiter, wünscht mir alles Schlechte, erfindet miese Anekdoten und quargelts weiter über mich! Ihr seid doch meine besten Werbeträger und ich liebe stinkende Quargeln 😉

Neuer Bericht über den „Strichfilosof“

Die zweitgrößte Tageszeitung Österreichs, die „Kleine Zeitung“, berichtet über den Neo-Kärntner „Freddy Charles Rabak“

PS: Ich unterhalte mich ab heute nur mehr im Pluralis Majestatis 😎🤣

https://www.kleinezeitung.at/kaernten/5552728/Cadillac-Freddy_ExRotlichtkoenig-geniesst-in-Kaernten-seinen-Ruhestand

Auf den Punkt genau getroffen…

In diesem Sinn, den der Verfasser dieser Rezension gewählt hat,  schrieb und schreibe ich auch meine Bücher über eine „versunkene“ Unterwelt. Diese Rezension fand ich leider erst einige Monate später und will sie meinen künftigen LeserInnen nicht vorenthalten. „Adieu Rotlicht-Milieu“ und auch „Es war einmal in Wien-und anderswo“ ist keine der üblichen „Biographien“ oder „Helden-Sagen“ von (Ex-) Ganoven… 

Der Grisseman, der Stermann, der Grönemeyer….und ich.

Herr Gröhlemeyer, Pardon, Herbert Grönemeyer, Dirk Stermann, Christoph Grissemann und ich als C-Kategorie-Star (oder doch einen Buchstaben tiefer?) an einem Tisch. Möglich macht das eine Einladung zur Sendung „Willkommen Österreich“ (ORF 1) Screen: Willkommen Österreich

PS: Meine am Standesamt „adoptierte“ Tochter Ruth sagte ganz einfach „WOW“ als sie vom Stargast Grönemeyer erfuhr…

WILLKOMMenÖ

Ein kleiner „Nebeneffekt“. Dank einem netten Telefon-Plauscherl mit den beiden moderaten Moderatoren kennt man mich jetzt auch in China (oder Japan?) unter „Fleddy Labak“ 😎 Screen: Amazon

Bildschirmfoto 2018-11-04 um 16.29.23

 

FOCUS über die „Ehre der Strizzis“ und Freddy Rabak, Strichfilosof…

Focus.1Hier eine Story aus dem Archiv:

FOCUS Magazin | Nr. 31 (1996)

MILIEU Die Ehre des Strizzis

Der dichtende und singende Ex-Zuhälter Freddy Rabak ist Wiens neuer Kult-Krimineller

Ollas Oasch“, alles im Arsch, prangt in bunten Lettern und Wiener Dialekt auf seinem T-Shirt. Alfred „Freddy“ Rabak, 49jähriger Wiener, erzählt mit heiserer Stimme, energisch gestikulierend, Unterweltanekdoten. 25 Jahre war er Zuhälter, Bordellbesitzer, Drogendealer. Ein Halbwelt-Original, großgeworden am größten Straßenstrich Österreichs. Eine Kriminalkarriere mit sechs Jahren Haft, zwei Gefängnisausbrüchen und 16 Vorstrafen.

Doch das alles ist Vergangenheit, sagt Rabak. Denn eine Laufbahn als Künstler ist das, was der im Milieu einst „Cadillac-„ oder „Brillanten-Freddy“ genannte Wiener nach seinem Ausstieg nun anpeilt. Sein Buch „Blödsinn“ ist jetzt auch in deutschen Buchläden erhältlich. Den Titel erklärt Rabak damit, daß schließlich „in Blödsinn das meiste Geld investiert wird“. Inhalt: eine Mischung aus Biografie, anekdotischen Streifzügen durchs Rotlichtmilieu und Abhandlungen über Politik, Kirche, Frauen und Moral.

Denn Rabak ist auch Philosoph, „Strichphilosoph“, wie ihn ein Wiener Unterweltreporter einmal genannt hat. Mal läßt Rabak in „Blödsinn“ seinen Bullterrier „Junior“ monologisieren, mal darf ein 500er Mercedes Cabrio vom Schicksal berichten, Zuhältervehikel zu sein, mal interviewen Reporter von „Radio Blödsinn“ Nutten, Polizisten oder Alkoholiker.

Wie immer, wenn in Österreich ein Unterweltler Einblicke in seine kriminelle Vergangenheit gewährt, wurde auch Rabaks literarisches Outing vor der Öffentlichkeit, den Medien und der besseren Gesellschaft, in der er alsbald herumgereicht wurde, mit unverhohlener Faszination aufgenommen.

Societyreporter brachten ihn für ihre Klatschspalten mit TV-Moderatoren, feinen Damen und leitenden Kriminalbeamten zusammen. Tageszeitungen und Magazine berichteten begeistert über sein Buch.

„Ein ganz lieber Typ“, schwärmt der Wiener Soziologe und Universitätsprofessor Roland Girtler. Berührungsängste mit dem Milieu kennt in Wien fast niemand – die Rotlichtszene gilt als liebenswürdig-verrucht, sympathisch-verdorben, prickelnd-brutal. Kritik am Milieu übt einzig Freddy Rabak selbst. In keiner Zeile seines Buchs beschönigt er seinen früheren Job, gesteht sich lediglich das Recht zu, seine Lebenseinstellung ändern zu dürfen.

Früher, als Jugendlicher, wollte Rabak ganz bewußt Ganove werden, bewunderte die kleinen Zuhälter, wienerisch Strizzis, im Prater, dem damaligen Vergnügungs-, Spieler- und Hurenviertel Wiens. Im Prater wuchs Rabak als Sohn einer Artistenfamilie auf. Wie sein Vater verdingte er sich anfangs als Entfesselungskünstler. Im Prater lernte er auch die ersten Prostituierten kennen.

Mit vier seiner Dirnen war Rabak verheiratet. „Mich geilte es auf“, schreibt er, „wenn andere Männer meine Frauen, die ich liebte, f. . . .en und dafür zahlen mußten.“

In den 70er und Anfang der 80er Jahre versuchte sich „Cadillac-Freddy“ als Strizzi in Kiel, in Stade bei Hamburg und im hessischen Hanau. Als er dort bei Revierkämpfen einen Widersacher lebensgefährlich „bedient“ (verletzt) hatte, flüchtete Rabak samt Cadillac und „Mädels“ zurück nach Österreich.

„Sex Club Sabine“ hieß das Bordell, das er daraufhin in Wien gründete. Die Karriere als Puffbesitzer wurde jedoch immer wieder von Gefängnisaufenthalten unterbrochen – denn immer öfter kam es am Strich zu Rivalitäten.

Im Gefängnis schluckte er Tabletten, um die Haft zu überstehen, draußen nahm er immer öfter Kokain, dealte auch bald selbst in größerem Stil.

Schließlich die Idee auszusteigen, „weil ich mir immer öfter gedacht hab, könntest du das mit deiner Mutter machen, was du den Mädels täglich antust“. Nachdem er seine Prostituierten im Lauf von 25 Jahren nach eigener Hochrechnung an 35 625 Freier vermittelt hatte, unterzog sich Rabak einer Entzugstherapie und beschloß, sich vorerst mit monatlich 420 Mark Notstandshilfe (Sozialhilfe) durchzuschlagen.

Von den üppigen Einnahmen war nichts mehr da – eine Million Mark hatte er beim Glücksspiel verloren.

Rabak nahm eine CD mit rockigen Strizzi-Liedern auf, schrieb ein Theaterstück und schickte es an Burgtheater-Direktor Claus Peymann, betätigte sich als Initiator der ersten Wiener Hurendemonstration, um auf die Misere der Prostituierten aufmerksam zu machen. Und ermittelte sogar auf eigene Faust gegen den rückfällig gewordenen Dirnenmörder Jack Unterweger.

Der geläuterte Zuhälter avancierte zur schillernden Szenefigur. Sein neues Lebensmotto: „Ich bin nicht mit einer Rolex auf die Welt gekommen, ich muß nicht mit einer Rolex sterben.“

FREDDY RABAK

1947 IN WIEN geboren. Lernt Klempner. Gelegenheitsjobs, dann Zuhälter

AB 1974 Bordellbesitzer in Deutschland, später in Wien. Anfang der 90er Jahre Ausstieg aus der Szene

16 VORSTRAFEN, 6 Jahre Haft, 4 Ehefrauen, 4 Kinder

WIENER HALBWELT-STARS

HEINZ SOBOTA

Der Wiener Zuhälter war einer der ersten Kriminellen, die ihre Vergangenheit in Buchform an die Öffentlichkeit trugen. Seine Biografie „Der Minus-Mann“ wurde mit der für Österreich typischen Mischung aus Ekel und Faszination aufgenommen.

UDO PROKSCH

In den 70er Jahren Figur der Wiener feinen Gesellschaft, wurde als bunter Hund bewundert. Sprengte das mit Schrott beladene Frachtschiff „Lucona“ zwecks Versicherungsbetrugs (sechs Tote). 1991 zu lebenslänglich verurteilt

JACK UNTERWEGER

Der Frauenmörder schrieb im Gefängnis Bücher, wurde vorzeitig entlassen und als „KnastPoet“ in der Künstlersociety herumgereicht. In Freiheit tötete Unterweger wieder, wurde 1994 wegen neunfachen Mordes verurteilt. Erhängte sich danach

Der aktuelle FOCUS

Der "etwas andere" Autor

%d Bloggern gefällt das: