Sexualstraftaten sind sehr „trendig“…

Ich war u.a. Zeuge in dem Mord-Prozess gegen Jack Unterweger, da ich damals für die KRONE in den Mordfällen recherchierte. (gemeinsam mit dem Journalisten Tobias Micke) Meine Demo mit zwei ehemaligen Vergewaltigungsopfern diente lediglich dazu die Geschworenen etwas zu beeinflussen damit sie  einen sadistischen Serienkiller schuldig sprechen und endlich für lange Zeit hinter Gittern landet….

Heute bin ich aber noch immer für einen verdoppelten Strafrahmen für Sexualstraftäter und plädiere für ein Lebenslang, dass zumindest 30 Jahre bedeuten soll. Aber in keinen Kuschel-Gefängnissen wo Psychologen und Psychiater für angenehme Haftbedingungen sorgen, während die Opfer, die qualvoll ums Leben kamen, und deren Familien, deren Leben nie mehr so sein wird, wie es war, keine zweite Chance bekommen….

Frage mich so nebenbei: Wie können fremde Menschen, aber auch enge Angehörige, Mördern verzeihen? Das könnten nur jene, die man nicht mehr hört, denen man das Leben geraubt hat….

Den vollständigen, gut recherchierten Bericht im SPIEGEL über das Leben des Monster Unterweger finden SIE hier: Die haben sich verkrümelt. Gemeint sind die prominenten Befürworter einer frühzeitigen Entlassung des Serienkillers, der damals eigentlich schon zwei Frauen auf dem (nicht vorhandenen) Gewissen hatte und nur für einen bestialischen Mord an einer 18-Jährigen „Lebenslang“ auffasste, (auch im Supermarkt bekommt man oft auch mal zwei Artikeln zum Preis von einem) aber nach 15 Jahren Dank der intellektuellen Fürbitter frühzeitig entlassen werden konnte… …

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Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13682948.html

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