Erinnerungen: Literaturzeitschrift „Wienzeile“….

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Erinnerungen…..

unvergessen, seit ich es vor langer Zeit in einer schlaflosen Nacht in einer Zelle via Kopfhörer hörte (damals gab es noch keine Radios oder TV-Geräte im „Häfen“. (Juliane Werding „Drei Jahre lang“)

 

 

Ein „Salut“ an Univ.Prof. Roland Girtler….

Weil ich die Ehre hatte in seinem Buch „ROTWELSCH“ erwähnt zu werden:Rotwelsch Prof.Girtler2 rotwelsch1

 

Szenen, die nicht auf ATV „Im Sog der Unterwelt“, gesendet wurden ..

Leider fiel der folgende Ausschnitt des dritten Teiles der vierteiligen ATV-Doku „Im Sog der Unterwelt“ vom Wiedersehen und Treffen zweier „Ex-Strizzis“ und Freunde, die sich 30 Jahre nicht gesehen haben, der Schneidewut eines Editors zum Opfer. „Cadillac-Freddy“ und „Kultkrimineller“ Freddy Rabak und dem „Mann fürs Grobe“, Ex-Ganove Stefan Fischer, der bis vor kurzen in der Herthergasse (Meidling) mit seiner Frau Birgit ein kleines Beisel betrieb….

Hier die dritte Folge der Staffel, wo auch meine Wenigkeit zu sehen ist: ATV ImSog der Unterwelt Teil 3

Ein „Salut“ für die „Unterwelt-Legende“ Alfred „Fredy“ Kreuzer auf ATV

Samt einem rührenden, fast zu Tränen rührenden Schluss der vierteiligen Staffel „Im Sog der Unterwelt“, der auf einige weitere Fortsetzungen hoffen lässt..

Ein von schweren Spielsüchten geplagter Mann, der sein Leben lang unterbezahlt Frauen ficken musste und von früh bis spät mit schwerer Arbeit im Puff oder am Spielautomaten zum gestressten, gezeichneten und abgemagerten Mann (64) gerierte und nun angeblich in die „Strizzi-Rente“ geht. Kann man das auch als „wohlverdient“ bezeichnen, wird sich so mancher Rentner fragen? Man kann ihn, den Ex-Millionär vielleicht nicht als Pensionär bezeichnen, das werden auch normale „Hackler“ kaum 😉

Foto c privat: Freddy Rabak re: der kranke Stefan Fischer

Ein Mann, der nach eigenen Worten „noch nie im Gänsehäufel war“ und der so gerne „einmal auf der Wiener Donauinsel baden möchte“. Träume, die er sich nun erfüllen kann.

Schließlich war auch ein Udo Jürgens sehr lange nicht in New York und wie Kreuzer, noch nie so richtig frei. Zumindest sang er das in die Welt hinaus und wenn sich Fredy nach ihm orientiert, dann fängt mit 66 Jahren das Leben erst so richtig an. Dazu hat Fredy schließlich noch zwei Jahre Zeit…

Ich hatte die Ehre eines Ex-Strizzis in der dritten Folge aufzutreten, was mich sehr rührte. Der Regisseur sagte mir zwar es handle sich bei den Drehs um eine Dokumentation mit dem Titel „40 Jahre Wiener Gürtel“, von einem „Sog der Unterwelt“ und einem „Salut für Fredy Kreuzer“ war nicht die Rede. Frau Romana, eine Ex vom Kreuzer, die auch in zwei Staffeln „vorgeführt“ wurde, fühlt sich über den Tisch gezogen und ich fühle mit ihr. So viel sei hier im Moment erwähnt.

Sollte ich mich ärgern als meine Frau wieder als Studentin bezeichnet wurde und nicht als Politikwissenschaftlerin? Nein, Studentinnen sind süßer 😉 

Ebenfalls verarscht sieht sich ein ehemaliger Unterweltler, ein Freund von mir, Stefan Fischer (Foto vom „Dreh“) der sich als bettlägeriger Krebskranker für ein Interview in seinem Lokal zur Verfügung stellte, das aber nie gesendet wurde. Dafür wurden ein paar „caritativ tätige“ Menschen als „Pausenfüller“ gezeigt. Wie ein ehemaliger Freier, der sich nun als „Strichseelsorger“ um gefallene Mädchen kümmert, der „Gute“! Oder vielleicht doch, ganz ohne Häme, ein echt Guter?  

Jedenfalls kann man in den nächsten zahlreichen Folgen sicher den ersten Besuch Fredy Kreuzers im Gänsehäufel oder der Donauinsel mit Spannung mitverfolgen. Vielleicht auch wie sein „missratener“ Sohn endlich einer geliebten rumänischen Hure vor dem Standesbeamten ein schüchternes „Ja“ zuflüstert und sein Vater zu Tränen gerührt sagt „I glaub, du bist ganz deppart“! 

Dann gibt es vielleicht die unendliche Soap „Die Kreuzers“…

Zum Gedenken an Dr. Robert Geher, Autor des „Unterwelts-

-Klassikers“ und Bestseller „WIENER BLUT oder die Ehre der Strizzis“, das 1993 erschien und für einige Aufregungen sorgte.  Am 21.5.1994 tötete sich Robert mit seiner 38er Smith & Wesson, vollgedröhnt mit Koks, in seiner Favoritner Wohnung, wo wir auch des öfteren „UNO“ spielten.

Seine schöne Frau Iris, ein Model, begleitete ihn auf dem letzten Weg ins Nichts, und schoss sich ebenfalls eine Kugel in den schönen Kopf. Sie sagte oft, sie würde für Robert ihr Leben geben, wenn ihm jemand was antun würde und ich hielt es für Geschwafel….      Sie warf ihres weg, als ihr geliebter Mann ihr das schlimmste antat: Sie unwiderruflich zu verlassen….

Robert war ein Freund, kein „Bekannter“, mein Mentor und brillanter Journalist. Für sein Buch, für das er jahrelang recherchierte, hatte ich die Ehre (obwohl ich kein Strizzi mehr war) einen Artikel,  die „10 Gebote der Strizzis“ (How to be a Strizzi“), zu schreiben. Ich hatte auch die Ehre, aber kein Vergnügen, einen Nachruf in der Literatur-Zeitschrift „WIENZEILE“ zu verfassen….

Seine Widmung in einem seiner ersten Exemplare von „WIENER BLUT“ war sehr persönlich (siehe Screen) Es werden noch einige Artikel und Reportagen zum traurigen Anlass seines Todestages erscheinen….

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„Strizzi-Nostalgie“

cadillac Der damalige „Strizzi-Modehund“, Pudeldame „Gigi“ war natürlich auch „immer dabei“… riebenbauer_rabak.jpg
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1.Reihe: links: Cadillac-Freddy re: Mit Szene-Guru &  Veranstalter Oliver Riebenbauer                2.Reihe: links: Freddy Rabak mit Autor Ernst  Hinterberger. 3.Reihe:links: Bei „Schreinemaker live“ mit  Andrea Hrabak re: mit  Sänger & Moderator Mad Mat Schuh 4.Reihe:links: Bei einer  Miss-Wahl mit Burg-Schauspieler Bruno Thost. li: Jeserl Jesionek,  ORF-Moderator oben:  ORF Diskussion „Zur Sache“ im  „Haas-Haus“ mit „Ex-Kurier“ Herausgeber Dr. Peter Rabl u.a. zur  Drogenproblematik. unten: Rabak  mit Moderator & Sänger „Mad“ Mat Schuh                              
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oben: Freddy  Rabak von einer Anwaltsriege umgeben: ua. Dr.“Rudi“ Rudolf Mayer, Mag.  Werner Tomanek, Mag. Claudio Bauer… oben: Mit  Musik-Produzenten & „Bingo-Boy“ Klaus Biedermann (Bring my  Edelweiss)
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oben: In der Lugner-City mit Thomas  Spitzer, den Freddy Rabak für Radio CD interviewen durfte… Freddy Rabak, 2. v.links neben  Regisseur Peter Sämann. Daneben seine dritte Frau Roswitha, die (no na)  eine Hure spielte. Tatort:  „Geld für den Griechen“