Szenen, die nicht auf ATV „Im Sog der Unterwelt“, gesendet wurden ..

Leider fiel der folgende Ausschnitt des dritten Teiles der vierteiligen ATV-Doku „Im Sog der Unterwelt“ vom Wiedersehen und Treffen zweier „Ex-Strizzis“ und Freunde, die sich 30 Jahre nicht gesehen haben, der Schneidewut eines Editors zum Opfer. „Cadillac-Freddy“ und „Kultkrimineller“ Freddy Rabak und dem „Mann fürs Grobe“, Ex-Ganove Stefan Fischer, der bis vor kurzen in der Herthergasse (Meidling) mit seiner Frau Birgit ein kleines Beisel betrieb….

Hier die dritte Folge der Staffel, wo auch meine Wenigkeit zu sehen ist: ATV ImSog der Unterwelt Teil 3

Freddy Rabak, Wiens Kultkrimineller („FOCUS“) : ein Ex-Strizzi, Dealer, Knacki…

Hier stellt sich ein nicht alltäglicher Mann vor:

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Freddy Rabak wurde 1947 in Wien geboren, und war in fünfter Ehe mit der Fachärztin Dr. Andrea Lorenz verheiratet. Seine Frau nahm sich am 18.03.07 in Spanien das Leben. Zur Gedenkseite.

Hier können Sie ein paar Stationen seines ereignisreichen Lebens verfolgen. Von seinem Erzieher, dem lieben „Onkel“ Kurt, einem Reinhardseminaristen und Schauspieler, wurde er oft brutal geschlagen. Sein Vater, oder der es vorgab zu sein, und die Mutter (die ein Verhältnis mit „Onkel Kurti“, dem Bruder ihres Mannes hatte) sahen weg, denn der „Onki“ war ja „so intelligent“ und würde schon wissen, was für den Buben am Besten sei. So setzte es schon mal zwanzig Schläge mit einem metallenen Bratenheber auf den nackten Arsch, wenn sich Freddy über die Ohrfeigen des Lehrers Wallisch in der Schule beschwerte oder eine Stunde zu spät (Zapfenstreich 20h!) nach Hause kam. Natürlich musste der „Deliquent“ Freddy bei der Vollziehung der Strafe jeden Schlag (20 waren die Regel) laut mitzählen, sonst gab es „Nachschlag“! Rabak flüchtete in Bücher und in den Sport. Seine reiche und kindliche Fantasie sah bald nur mehr dort die Freiheit, wovor die spießige Gesellschaft Angst hatte: Im Dschungel der Großstadt! Dort war der Platz wo laute Spießer ruhig wurden. Es war aber auch ein Ort, wo die Knechtschaft vieler Frauen begann: im Rotlicht- und Spielermilieu Wien´s. Doch Rabak scheiterte letztlich auch als Strizzi, denn er wollte mit seinen jeweiligen Frauen lediglich ein „normales“ Leben führen, das sich mit dem Verdienst von der Prostitution einfacher und schöner gestalten ließ. Später genoß Rabak den Kult um seine Figur, den „Cadillac-Freddy“. Ach ja, wie singt doch Matthias Reim?: „Ich habe gesündigt, und ich habe es gern getan…“

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Freddy Rabak mit Niki Lauda bei einer Miss-Wahl in Wien. Andrea & Rabak zu Gast bei Margarete Schreinemaker, Köln